Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand und  Kinderarmut, das sind die Themen, die man der Presse heutzutage fast jedem Tag entnehmen kann. Gerade in Zeiten der knappen Kassen, sollte man denken, daß auch die Stadtverwaltung den Gürtel enger schnallen und alle unnötigen Kosten vermeiden sollten. Doch das scheint in Königs Wusterhausen so nicht zu sein, wie dem Amtsblatt zu entnehmen war, hat die Stadtverordnetenversammlung kürzliche eine Dienstreise des Bürgermeisters gebilligt.

Dienstreisen – auch und gerade nach Israel - für hochrangige Amtsträger sind ja eigentlich nichts ungewöhnliches. Allerdings seltsam ist, daß ein Bürgermeister  eine Dienstreise nach Israel machen möchte, wirft uns schon die ein oder andere Frage auf.

• Was möchte Herr Ludwig in Israel erreichen?
• Holt sich der Bürgermeister in Israel neue Anweisungen, wo demnächst neue Stolpersteine in Königs Wusterhausen verlegt werden sollen?
• Soll Königs Wusterhausen - wie zur Zeit in Mode gekommen - vielleicht auch eine Holocaust- Erinnerungsstätte bekommen? Wie kürzlich erst Eichwalde.
• Wird Herr Ludwig sich in Israel für die Beendigung der völkerrechtswidrigen Besetzung Palästinas einsetzen?
• Welche Kosten kommen auf die Stadt Königs Wusterhausen durch die Dienstreise des Bürgermeisters nach Israel zu?