Aufmerksame Leser der „Märkische Allgemeine“ konnten am 22.06.2007 in der Regionalausgabe „Dahme-Kurier“, den Artikel „Geschlossene Veranstaltung – SPD diskutierte über den Umgang mit der NPD und konnte das gleich vor Ort zeigen“ lesen.
Dieser Artikel bezieht sich auf unseren Besuch einer SPD Veranstaltung zum Thema „NPD auf dem Vormarsch? – Die Vorbereitungen der Rechtsextremisten auf die Kommunalwahl 2008“
Der „Dahme-Kurier“ zitiert dort unter anderem den Herrn Reinhard Wenzel („SPD-Ortschef“) wie folgt:
Wir lassen uns die Veranstaltung nicht sprengen

Aber, lieber Herr Wenzel, wir kommen Sie darauf, dass wir Ihre Veranstaltung sprengen wollten? Vielleicht weil Sie auf unbequeme Fragen keine Antworten wissen und Sie die Veranstaltung dann hätten abbrechen müssen, wie im Mai diesen Jahres die Veranstaltung der Jusos in Zernsdorf, um Ihr Gesicht zu wahren?

Weiter wird Herr Wenzel zitiert:
Das ist eine geschlossene Veranstaltung

Nein, lieber Herr Wenzel, es handelte sich um eine öffentliche Veranstaltung, denn Ihre Partei hat im „Wochen Spiegel“, zu einer öffentlichen Diskussion aufgerufen.
Aber, wer keine Argumente hat, dem helfen nur Verbote, in diesem Fall ein rechtswidriges Zutrittsverbot!

Dann wird in diesem schönen Artikel noch der Herr Raimund Tomczak von der FDP wie folgt zitiert:
Ich hätte mir hier mehr taktische Dinge versprochen.“

Lieber Herr Tomczak, die Taktik der SPD konnten Sie doch direkt vor Ort sehen! Einfach die Tür zumachen, wenn man die NPD nicht sieht ist Sie auch nicht da.

Und zu guter letzt noch ein Zitat des Herren Wenzel (SPD):
Mit Funktionären der Rechten setze ich mich nicht auseinander. Aber wir Demokraten müssen alle Felder der Politik besetzen, die für die Bürger wichtig sind.

Wenn Ihre Partei, lieber Herr Wenzel, einmal Politik für die Bürger machen würde und nicht nur „Felder“ (oder Posten klingt besser) besetzen würde, dann hätten Sie sich diese Blöße in diesem Zeitungsartikel sicherlich nicht geben müssen.

Aber, lieber Herr Wenzel, so wie wir dieses letzte Zitat von Ihnen verstehen, haben Sie vor Ihren Posten als „SPD-Ortschef“ abzugeben. Oder wie möchten Sie es den Wählerinnen und Wählern die, die NPD im Jahr 2008 in das Kommunalparlamente wählen werden, erklären, dass Sie sich mit der NPD nicht auseinandersetzen möchten.
Für das nicht auseinandersetzen ernten Ihre Parteigenossen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen schon jetzt nur Spott und Hohn der Bevölkerung!