EU-Politik 13 Sep 2007
Rote Karte statt „Blue Card“
“Blue Card” – ausländische Fachkräfte für die EU
Das Märchen um den Fachkräfte-Mangel geht in die nächste Runde. Jetzt wird der Zuzug von Billiglöhnern auch noch von der EU diktiert.
Einem Bericht von tagesschau.de zufolge will der EU- Innen-, und Justizkommissar Franco Frattini den Zuzug von ausländischen Fachkräften mittels einer „Blue Card“ erleichtern.
Mit dieser „Blue Card“ haben ausländische Zuwanderer dann das Recht auf einen zweijährigen Arbeitsaufenthalt in einem EU – Land ihrer Wahl. An dieser „Blue Card“ hängt außerdem noch das Recht, sich nach zwei oder drei Jahren, in einen anderem EU – Land niederzulassen.
Solange es in Deutschland arbeitslose Mitbürger gibt, solange es deutsche Jugendliche ohne Ausbildung gibt, solange deutsche Schüler keine vernünftige Schulbildung bekommen, solange hat kein Politiker, kein Wirtschaftsboss oder sonst wer das Recht den Zuzug von ausländischen Fachkräften zu fordern. Das Gegenteil ist hier der Fall, Politiker und Wirtschaft sind gefordert eine für eine vernünftige Schulbildung und genügend Ausbildungsstellen zu sorgen!
Weiterhin sagt Frattini:
Zitat tagesschau.de
“85 Prozent der Einwanderer sind unqualifiziert
Frattini sagte, 85 Prozent der in die EU zuwandernden Menschen seien beruflich nicht qualifiziert. Aus dieser Gruppe gingen jedoch nur fünf Prozent in die USA. Dagegen nähmen die USA 55 Prozent aller ausgebildeten Migranten auf, während es in der EU nur fünf Prozent seien. Diesen Trend gelte es wegen der schrumpfenden und alternden Bevölkerung umzukehren.”
Mit diesen Sätzen spricht Herr Frattini aus, was viele deutsche schon seit Jahren denken und was die Zahlen der Sozialämter und Arbeitsagenturen auch belegen.
Was die Umkehr dieses „Trends“ betrifft, so haben wir Nationaldemokraten schon vor Jahren die passenden Vorschläge präsentiert. Die Forderungen nach einem Ausländerrückführungsgesetz ist dabei ein unverzichtbarer Bestandteil!
