Die NPD ist wohl mittlerweile ein nicht mehr wegzudenkender Wirtschaftsfaktor in diesem Land. Von Tag zu Tag gewinnt die nationale Opposition Anhänger dazu. In Sachsen hat die NPD (9%) die SPD (8%) laut einer aktuellen Umfrage schon an Wählerstimmen überholt.
Jetzt möchten wohl gewitzte Geschäftsleute mit der NPD ihr Geld verdienen. Jede Woche kann man mindestens einen Artikel in den Zeitungen über die NPD lesen und jetzt haben sogar noch einige „Wissenschaftler“ ein Buch über die“ bösen Nazis“ geschrieben.

 Heute konnte man wieder einmal in fast allen regionalen Zeitungen lesen, wie böse doch die NPD ist und daß es im Umfeld der NPD „lebenden Zeitbomben“ (Märkische Allgemeine)  gäbe. Dann wird noch schnell die angebliche Hetzjagd von Mügeln ins Spiel gebracht und natürlich kein Wort davon, daß es keine Hetzjagd war.

 Zum Schluß noch die haltlose Unterstellung - Zitat Märkische Allgemein:

in denen sich die NPD trotz erwiesener kommunalpolitischer Inkompetenz als Interessenvertretung der Bürger darstellen könne“ 
(Informationen über die Kommunalpolitik der NPD im Kreistag)

Nun ist es an der Zeit für die Zeitungen doch ein wenig auf das Buch einzugehen, denn jetzt ist die Angst vor der bösen NPD so richtig schön geschürt.

Zitat Märkische Allgemeine:

Mit dem Ratgeber “Rechtsextremismus in Brandenburg – Handbuch für Analyse, Prävention und Intervention” mit Beiträgen von mehr als 50 Experten liegt den Angaben zufolge eine bundesweit einmalige Länderübersicht vor. Vergleichbare Handbücher sollen laut Schoeps [1] für weitere Bundesländer erstellt werden, darunter zunächst für Sachsen-Anhalt.

Weiterhin sagte Schoeps bei der Vorstellung des Handbuches: „Notwendig sei deshalb umfassende Aufklärung in den Regionen, bevor die NPD mit Unterschriftensammlungen für ihre Wahlkandidaten beginne“.

Ob diese „Aufklärung“ mit der Hilfe des von Herrn Schoeps geschriebenen Buches geschehen soll, bleibt nur zu erahnen.
Sicher ist indes nur eines: Die NPD wird zur Kommunalwahl in Brandenburg antreten und sie wird auch die nötigen Unterschriften bekommen, um zur Wahl antreten zu können.  Da kann der Leiter des Moses Mendelssohn Zentrums noch so viele Bücher über die „bösen Rechten“ schreiben!

[1] Schoeps ist der Leiter des Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien