Muss sich immer erst die NPD einem Thema annehmen, bevor die etablierten Parteien handeln?
Im Juli und August 2007 thematisierte die NPD Königs Wusterhausen, die Probleme mit randalierenden und pöbelnden Jugendlichen. Damals hallte es aus dem Munde des Bürgermeisters in Richtung der Pressemikrofone, daß es doch am Bahnhof von Königs Wusterhausen keinerlei Probleme geben würde.
Nun ein halbes Jahr später, es stehen ja die Kommunalwahlen vor der Tür, gib es die Probleme am Bahnhof plötzlich doch und man hat sie erkannt. Zwischen der Stadt Königs Wusterhausen, der Bahn und der Polizei wurden eine „Sicherheitspartnerschaft“ geschlossen.

Der Ortsbereichsvorsitzende der NPD Königs Wusterhausen, Michael Thalheim, sagte zu der „Sicherheitspartnerschaft“:

Es wurde ja langsam auch Zeit, daß sich die Stadt Königs Wusterhausen mit dem Problem der Sicherheit und Ordnung am Bahnhof Königs Wusterhausen auseinander setzt. Sachbeschädigungen, Beleidigungen und schwere Körperverletzungen sind am Bahnhof keine Seltenheit. Selbst sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen gab es Ende vorigen Jahres im Bahnhofsumfeld.
Das allerdings erst die NPD dieses Thema aufgreifen musste, bevor die Stadt aktiv wird und das dieses dann auch noch kurz vor den Kommunalwahlen geschieht, sollte jedem Bürger von Königs Wusterhausen zu denken geben.
Die NPD Königs Wusterhausen hat voriges Jahr schon gesagt, daß sie dieses Thema weiter im Auge behalten wird, und das werden wir auch! Für die etablierten Parteien und den dem Bürgermeister wird dieses Thema spätestens nach der Kommunalwahl nicht mehr existent sein, für uns schon.