Am Sonnabend, 19.04.2008, hieß es für die Kameraden des NPD-Kreisverband Oderland wieder raus auf die Straße und ran an die Bürger. Ein Infostand in Strausberg galt es zu betreuen.
Pünktlich um 9 Uhr morgens bauten die ersten Kameraden des NPD-Ortsbereich Strausberg den Infostand auf.
Auf Grund der angekündigten Gegenveranstaltung entschlossen sich spontan noch einige Kameraden aus Königs Wusterhausen und Teltow-Fläming den Informationsstand zu verstärken, so daß die Teilnehmerzahl bis 10 Uhr auf ca. 45 Personen anstieg.

Von 9:00 bis 13:30 Uhr  wurden mit den Bürgern, die sich durch den anwesenden linken Pöbel nicht stören ließen, sehr interessante Gespräche am Infostand geführt. Viele Bürgerinnen und Bürger nahmen dankend das verteilte Informationsmaterial der nationalen Opposition mit.

Zum groß angekündigten Gegenprotest, über den sich jeder sein eigenes Bild mit Hilfe der unten abgebildeten Fotos machen kann, braucht man eigentlich nicht viel zu sagen, außer daß er kein Deut besser war als der am Mittwoch in Bad Saarow.

Die einzige Kritik an diesem Tage galt dem Einsatzleiter der Polizei, der sich überhaupt nicht kooperativ zeigte und mit dem Einsatz total überfordert war.
Schon zu Beginn des Infostandes gestattete er den Kameraden nicht, den Stand am angemeldeten Ort aufzubauen und drängte die immerhin  auf 45 Personen angewachsene Besatzung des Infostandes in eine Ecke außerhalb des Laufweges der Passanten. Dem linken Pöbel erlaubte er hingegen, sich um den Stand zu postieren, so daß die meisten Bürger verängstigt einen großen Bogen um den Infostand machten.
Auch vergaß der Einsatzleiter wieder einmal seine Beamten darauf hinzuweisen, daß auch Nötigung eine Straftat ist und daß das aggressive Bedrängen mit einem Müllsack in der Hand in Richtung Passanten, die gerade Informationsmaterial der NPD bekommen haben, diesen Straftatbestand erfüllt.
Oder erinnerte sich der Einsatzleiter an die Worte des Innenminister Schönbohm: „wenn schon nicht verbieten, dann wenigstens erschweren?“

Alles in allem können wir vom Aktionstag eine positive Resonanz ziehen, auch wenn nicht viel Material beim Empfänger geblieben ist, so haben die Strausberger Bürger doch sehen können, wer auf der richtigen Seite steht und wer schon morgens um 10 Uhr besoffen ist.

Bilder:
 Infostand des Kreisverband Oderland in Strausberg
Infostand in Strausberg

Gespräche am Infostand in Strausberg
Gespräch im Umfeld des Infostandes
 Die
Die Gegenveranstaltung mit der Bierflasche in der Hand
 Unsere ungebetenen Gäste
Das waren die Teilnehmer der Gegenveranstaltung
Morgens um halb 10 sind die Gegendemonstranten der Antifa schon besoffen 
Morgens halb 10 in Deutschland, erst einmal ein paar Flaschen Bier. Nein, das ist nicht die NPD, das sind die Gegendemonstranten

Nach dem dann um 13:30 Uhr der Informationsstand in Strausberg beendet wurde, ging es für die Kameraden aus Königs Wusterhausen noch zu einer anderen Veranstaltung. Am Fontane-Center in Königs Wusterhausen hatte sich das „Bündnis gegen Rechts“ mit einem Informationsstand angekündigt. Also ging es geschlossen zurück nach KW.
Am Fontane-Center angekommen, ließ sich einer der Kameraden erst einmal vom „Bündnis gegen Rechts“ beraten, wie brutal doch die „Rechten“ in Königs Wusterhausen sind und daß man den Verkauf von „Thor Steinar“-Textilien verbieten müsse. Die gezielte Nachfragen des Kameraden, ob denn die in der Broschüre angepriesenen „rechten Straftaten“ mit einem Polizeibericht belegt sind, wurde dem Kameraden bejaht. Später stellte sich heraus, daß diese von einer anonymen Antifa- Weltnetzseite stammen und nur zu einem ganz geringen Teil mit Polizeiberichten bewiesen sind.
Der NPD-Ortsbereich Königs Wusterhausen wird diese Broschüre der NPD Rechtsabteilung zur rechtlichen Bewertung weiterreichen und ggf. rechtliche Schritte einleiten.

Auf die Nachfrage, warum denn die Kleidungsmarke „Thor Steinar“ verboten werden solle, wurden dem Kameraden Fotos von anderen Textilunternehmen gezeigt und behauptet, dieses wären Textilien der Marke „Thor Steinar“ und die müssen einfach verboten werden, weil sie z.B. die Grenzen von 1939 wieder forderten. Auf die Gegenfrage, ob es denn nicht jedem selber überlassen sei, welche Textilien man trage und kaufen würde, solange diese nicht den Straftatbestand des §130StGB (Volksverhetzung) oder §86a StGB (Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) berühren und daß doch gerade die Meinungsfreiheit eine Demokratie von einer Diktatur unterscheide, war die Frau am Infostand des „Bündnis gegen Rechts – Königs Wusterhausen“ sprachlos. Schnell wurde den Kameraden noch einiges an Infomaterial gereicht und das Gespräch war beendet.
Auch hier hat sich wieder gezeigt, wir haben die besseren Argumente!

Als dann Dr. Rauhut, der Initiator des Königs Wusterhausener „Bündnisses gegen Rechts“ anfing, sein Informationsmaterial auch abseits des Infostandes zu verteilen, entschlossen sich die Kameraden symbolisch auch die aktuelle Ausgabe der Dahmeland Stimme zu verteilen. Symbolisch deshalb, weil sich der Informationsstand auf dem KW’er Kitzfest befand, welches überwiegend von Kinder besucht wurde und wir der Meinung sind, auf einem solchen Fest hat Politik nichts zu suchen!

Später entwickelte sich auch am Informationsstand des „Bündnis gegen Rechts“ noch eine interessante Diskussion mit den anwesenden älteren Leuten, die teilweise mit einem „Roten Stern- Anstecker“ am Kragen rumliefen.
Auch hier stellten wir wieder ganz schnell fest, die besseren Argumente sind auf unserer Seite.

Das einzige womit man versucht, die NPD mundtot zu machen, sind die Zeiten des „Dritten Reiches“. Auf die über 100 Millionen Toten angesprochen, die der Kommunismus weltweit gebracht hat, waren die alten Genossen ganz schnell ruhig und grinsten.
Positiv überrascht uns allerdings, daß der Initiator des „Bündnisses gegen Rechts“ in Königs Wusterhausen, Dr. Rauhut, uns mitteilte, daß er mit dem Inhalt des NPD – Parteiprogrammes übereinstimme und er lediglich ein Problem mit der Umsetzung habe.
Schnell wurde man sich einig, daß der Infostand nicht die richtige Umgebung für eine solche, doch länger dauernde Diskussion sei und man entschied sich, diese an einem anderen Tag und an einem anderen Ort vorzusetzen.
Ein wenig enttäuschend war allerdings, daß Dr. Rauhut das Angebot anlehnte, diese Diskussion auf unserer nächsten Demonstration im Oktober in Königs Wusterhausen oder vor laufenden Kameras zu führen.

Bilder:
 Beratung am Infostand der NO-NPD Kampagne in Königs Wusterhausen
Ein Kamerad lässt sich beraten, über die “böse”NPD
 Die Dahmeland Stimme wird verteilt
Symbolisches Verteilen der „Dahmeland Stimme“
Diskussion am Infostand der NO-NPD Kampagne in Königs Wusterhausen
Interessante Diskussionen am Stand des „Bündnis gegen Rechts“ in Königs Wusterhausen