Am 30.06 hatte die NPD in Mecklenburg Vorpommern zu einer Demonstration nach Rostock geladen. Mit der Demonstration sollte auf die Zustände in Rostock, speziell auf die schon fast täglichen Angriffe gegen das „nationale Textilgeschäft“, aufmerksam gemacht werden.
Seit Wochen ist die Polizei von Rostock im Dauereinsatz gegen „linke Chaoten“, die mit allen Mittel versuchen dieses Textilgeschäft daran zu hindern seine Waren zu verkaufen.
Wöchentliche Straßenschlachten, zwischen vermummten Schwarzgekleideten „Antifas“ und der Polizei, sind für Rostocker Bürger, seit dem G8 Gipfel in Heiligendamm, schon fast zur „Normalität“ geworden.

Am Samstag den 30.06. fand nun die Demonstration in Rostock statt, allerdings konnte diese erst mit 4 sündiger Verspätung beginnen.
Der Grund für den verspäteten Beginn der Demonstration waren wieder einmal „linke Chaoten“.

In einer S-Bahn in der sich neben normalen Reisenden auch ca.120 nationale Bürger, die auf dem Weg zur Demonstration in Rostock waren, befanden, kam es zu Auseinandersetzungen zwischen “linken” und “rechten”.
Am Bahnhof Schwaan bestiegen 60-70 der linksautonomen Szene zuzurechnende Personen die aus Güstrow kommenden S-Bahn.
Unbeteiligten Fahrgästen zufolge trugen einige Teilnehmer dieser Reisegruppe, die eigens von der Konzertveranstaltung “Fusion” angereist war, mit Schottersteinen gefüllte Rucksäcke. Offensichtlich wollte der “antifaschistische” Mob auf einer der in Rostock geplanten Gegenveranstaltungen für Auseinandersetzungen sorgen.
Zu diesem Zeitpunkt saßen in dem Abteil, in welches die „linken Chaoten“ einstiegen, 7 junge Nationalisten. Kurz nach Wiederanfahren des Zuges wurde die kleine Gruppe von der Übermacht vermummter Gewalttäter zunächst verbal, dann aber auch körperlich attackiert.
Am Bahnhof Pölchow zwangen die „linken Chaoten“ die jungen Nationalisten unter Einsatz von Tränengas die S-Bahn zu verlassen, bei dieser „Aktion“ kamen auch unbeteiligte Reisende zu schaden.

Dann setzte die „Antifa“ Gruppe ihren Angriff fort, was nur durch den beherzten Eingriff nationaler Aktivisten verhindert werden konnte. Daraufhin fingen die „linken Chaoten“ an, die S-Bahn in der sich die nationalen Aktivisten befanden, mit Steinen zu bewerfen. Die Aktivisten begannen sich zu verteidigen und es kam zu einer Massenschlägerei.
Durch die Steinwürfe der „linksautonome Krawallmacher“ wurden mehrer Scheiben der S-Bahn zu beschädigt und es wurden mehrere zum teil unbeteiligte Personen verletzt.
Als die Linksautonomen merkten, dass ihre Randale nicht die gewünschten Resultate erbrachten, verließen sie fluchtartig Waggons und Bahnhofsgelände.

Die Medien berichteten über den Vorfall auf recht unterschiedliche Weise. War im regionalen NDR-Rundfunk von einer Auseinandersetzung zwischen “etwa 200 Mitgliedern der rechten und linken Szene” die Rede, erwähnte die Nachrichten-Agentur ddp immerhin Angriffe der “linken Szene” auf “einen Zug mit mehr als 100 NPD-Anhängern”.

Auf der Netzseite des staatlich finanzierten Vereins Landesweite Opferberatung, Beistand und Information für Betroffene rechter Gewalt (kurz: LOBBI e. V.) erfolgte hingegen eine den Ereignissen hohnsprechende Version. Unter der Leitzeile “Rechter Gewaltexzeß” wird über einen “offensichtlich gut vorbereiteten Angriff” der “Neonazis” berichtet. “Mit äußerster Brutalität” wären “die Rechten gegen ihre Opfer” vorgegangen, indem sie diese “einzeln aus dem Zug” gezogen hätten, um dann auf sie einzutreten und “mit Zaunlatten” auf sie einzuprügeln.

Der NPD-Landesvorsitzende Stefan Köster erklärte zu den Vorfällen vom Sonnabend: “Nach der nunmehr endgültig offensichtlich gewordenen Sympathie des Vereins Lobbi für linksautonome Krawallmacher ist es an der Zeit, die Streichung jeglicher Zuwendungen für diesen Propaganda-Verein aus staatlichen Mitteln vorzunehmen. Auch weil er sich in seiner Arbeit nachgewiesenermaßen ohnehin auf dilettantische Statistiken und offensichtliche Fälschungen stützt, ist dieser Schritt nunmehr überfällig.” Lobbi e. V., der von der Landesregierung 2006 offiziell 34.300,00 Euro erhielt, trage seinen Namen völlig zurecht. “Hat er doch offensichtlich eine Lobby bei den Blockparteien, denen kein Schauermärchen über die nationale Bewegung zu peinlich ist, um so vom eigenen Versagen abzulenken. Gerade durch die optische und verbale Solidarisierung von SPD-Landtagsabgeordneten mit linken Gewalttätern schließt sich der Kreis”, so Köster abschließend.