Der diesjährige Trauermarsch zum Gedenken der Opfer des 13. und 14. Februars 1945 fand Sonnabend, den 16. Februar 2008, in Dresden statt. Aus ganz Europa sind die Teilnehmer dieses Jahr angereist, um den Opfern des angloamerikanischen Bomben-Holocaust zu gedenken.

Was war geschehen in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945?

Die Lazarettstadt Dresden, welche über keine Luftabwehr mehr verfügte, war übersät mit Flüchtlingen aus Ostpreußen, Westpreußen und Mecklenburg. Über eine Millionen Menschen (Frauen, Kinder, Greise und Verwundete) drängten sich in den Straßen von Dresden, als die Alliierten die Stadt angriffen. Einen kriegswichtigen Grund für diesen Angriff gab es nicht, weder waren in Dresden starke Verbände der Wehrmacht stationiert, noch gab es eine Rüstungsindustrie dort. Dieses Massaker richtete sich ausschließlich gegen die Dresdner Zivilbevölkerung und gegen die hunderttausenden vor der Rotenarmee fliehenden Zivilisten.

Der Plan der Alliierten, möglichst viele Deutsche zu töten, ging auf. Als erstes kam eine kleine Gruppe von Bombern, welche einen verhältnismäßig geringen Schaden anrichteten, als dann die Feuerwehren und freiwillige Helfer aus Dresden und den umliegenden Orten ausrückten um die Verschütteten zu bergen, kam eine zweite viel größere Welle von Bombern. Bestückt mit Spreng-, und Brandbomben (Phosphorbomben),.Das brennende Phosphor lief in die Keller, in denen die Zivilbevölkerung Schutz suchte, und zehntausende verbrannten qualvoll.
Diejenigen die es schafften, sich der Flammenhölle von Dresden zu entziehen, flüchteten auf die Elbwiesen, wo sie schutzlos den alliierten Tieffliegern, die jagt auf sie machten, ausgeliefert waren.
Diesen 250 000 Opfer des Bomben-Holocaust zu gedenken, war uns Selbstverständnis und Verpflichtung zugleich!

Einen Bericht zum Trauermarsch in Dresden finden Sie hier.

Was war nun aber in der systemtreuen Presse über diesen Trauermarsch zu lesen?

Die Märkische Allgemein z.B. berichtet zwar unter der Rubrik „Kurz & Knapp“, daß in Dresden tausenden Menschen – na ja 2000 sind auch tausende –  gegen einen „provokativen Aufmarsch von Rechtsextremen“ demonstriert haben, aber geht mit keinem Wort auf den Grund des Trauermarsches ein. Die MAZ schließt ihren wirklich kurz & knapp gehaltenen Bericht mit dem Demokratiebekenntnis von Nora Goldenbogen, der Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Dresden. Zitat: „Nazis sollen in Dresden nicht mehr aufmarschieren können“
 
Wenn die MAZ schon nicht über den Trauermarsch selber berichtet, so hätte sie doch wenigstens über die Gegenveranstaltung berichten können, aber auch das tat sie nicht.
Sicher hätte das auch nicht in das Bild gepaßt, welches man dem „Normalbürger“ vermitteln möchte. Wie hätte man es auch erklären sollen, daß von der Gegenveranstaltung aus, welche ja von den selbsternannten  „Demokraten“ veranstaltet wurde, ständig Sprüche wie “Bomber-Harris, Elbeflut - beide tuen Dresden gut“, “Bomber-Harris - Do It Again“  (Bomber- Harris mache es wieder), „Stalingrad – jede Sekunde ein deutscher Soldat“ oder „Stalingrad war wunderbar – Naziopa blieb gleich da“ gerufen wurde, während der Trauermarsch schweigend an ihnen vorbei zog.
Des Weiteren hätte man dann auch von den „Rangeleien“, welche sich Teilnehmer der Gegendemonstration mit der Polizei lieferten, und der von der Zerstörung eines Bekleidungsgeschäftes berichten müssen.